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Krisenbegleitung & Selbstwert


Impostor-Syndrom: Wenn sich Erfolg wie Hochstapelei anfühlt
Sie bekommen nach einem Projekt eine sehr gute Rückmeldung. Der Vorgesetzte bedankt sich ausdrücklich für Ihre Arbeit, ein Kollege sagt, dass ohne Ihren Beitrag vieles nicht so gut gelaufen wäre.
Das wäre ein ziemlich klarer Erfolg.
Trotzdem denken Sie auf dem Heimweg nicht: „Das habe ich gut gemacht.“

Patrick Georg
13. Sept.10 Min. Lesezeit


Einsamkeit: Wenn Alleinsein mehr ist als fehlende Gesellschaft
Der Abend war gut. Die Runde groß, die Gespräche lebendig. Und trotzdem stellt sich auf dem Heimweg, vielleicht schon auf dem Weg zum Auto, dieses Gefühl ein: als wäre man nicht wirklich dabei gewesen. Als hätte man von außen zugeschaut.

Patrick Georg
23. Aug.11 Min. Lesezeit


Trennung und Identitätskrise: Wer bin ich ohne diese Beziehung?
Irgendwann sitzt man da und bemerkt: Es geht nicht nur darum, dass er oder sie fehlt. Es geht darum, dass man sich selbst nicht mehr erkennt.
Wer bin ich, wenn diese Beziehung nicht mehr mein Alltag ist? Was mache ich mit dem Abend, der früher selbstverständlich gefüllt war? Was bleibt von mir, wenn das gemeinsame Leben wegfällt?

Patrick Georg
16. Aug.10 Min. Lesezeit


Abnehmspritze und Psyche: Was sich bei Appetit und Essverhalten verändern kann
Es ist kurz nach neun am Abend. Der Arbeitstag war anstrengend, ein Gespräch ist schlecht gelaufen, und zu Hause wartet noch eine Nachricht, bei der Sie nicht wissen, wie Sie antworten sollen.
Früher wären Sie jetzt vielleicht zum Küchenschrank gegangen. Etwas Süßes, Chips oder eine zweite Portion vom Abendessen. Nicht unbedingt aus körperlichem Hunger, sondern eher, weil Essen für einige Minuten beruhigt, ablenkt oder den Übergang in den Feierabend begleitet hat.

Patrick Georg
5. Aug.13 Min. Lesezeit


Der Barnum-Effekt: Warum allgemeine Aussagen so persönlich wirken können
Sie beantworten zwölf Fragen zu Ihrer Persönlichkeit.
Am Ende erscheint eine Auswertung:
Sie wirken auf andere oft sicherer, als Sie sich innerlich fühlen. Nähe ist Ihnen wichtig, gleichzeitig brauchen Sie Zeit für sich. Sie denken Entscheidungen gründlich durch und zweifeln manchmal länger, als andere vermuten. Sie möchten Ihren eigenen Weg gehen und wünschen sich in wichtigen Momenten dennoch Rückhalt.
Der Text trifft erstaunlich gut.

Patrick Georg
30. Juli11 Min. Lesezeit


Positives Denken: Wenn das Lächeln zur Flucht vor sich selbst wird
Positives Denken gilt heute oft als Zeichen von Stärke, Reife und persönlicher Entwicklung.
Manche Menschen sind sehr geübt darin, sich selbst zu beruhigen, zu motivieren und wieder „auf Kurs“ zu bringen. Nach außen wirkt das vernünftig. Innerlich geht dabei aber manchmal der Kontakt zu dem verloren, was tatsächlich da ist.
Das ist kein Vorwurf. Und es ist alles andere als selten.

Patrick Georg
19. Juli12 Min. Lesezeit


Wenn keine Wiedergutmachung kommt: Mit Ungerechtigkeit umgehen, ohne sie zu verharmlosen
Vielleicht warten Sie schon lange auf einen Satz, der nicht kommt:
„Es war falsch, wie ich Sie behandelt habe.“
Vielleicht hoffen Sie darauf, dass eine ungerechte Entscheidung zurückgenommen wird. Dass Angehörige endlich anerkennen, was damals geschehen ist. Dass ein früherer Partner Verantwortung übernimmt. Oder dass eine Institution nicht länger abwehrt, sondern wirklich hinsieht.

Patrick Georg
15. Juli11 Min. Lesezeit


Selbstfürsorge ist nicht das, wofür die meisten sie halten
Viele Menschen wissen sehr genau, was ihnen guttun würde. Sie wissen, dass sie mehr schlafen müssten, regelmäßiger essen sollten, nicht jede Nachricht sofort beantworten müssen und dass ein Nein manchmal ehrlicher wäre als ein weiteres Ja.
Und trotzdem sitzen sie abends erschöpft da und machen weiter. Noch eine Mail, noch ein Gespräch, noch schnell etwas erledigen. Noch einmal funktionieren, obwohl der Körper längst zeigt, dass etwas zu viel geworden ist.

Patrick Georg
5. Juli12 Min. Lesezeit


Warum Menschen aus München nach Rosenheim fahren: Psychotherapie ohne lange Wartezeit und ohne Kassendiagnose
Vier Monate Wartezeit. Sechs Monate. Oftmals länger. Das ist die traurige Realität vieler Menschen, die in München über die Krankenkasse einen Therapieplatz suchen.
In dieser Zwischenzeit verändert sich etwas. Nicht immer dramatisch, aber merklich: Man gewöhnt sich daran, mit dem Thema zu leben. Man findet Wege, es zu umgehen. Man überredet sich, dass es vielleicht doch nicht so dringend ist.
Das ist eine Anpassung – und sie hat ihren Preis.

Patrick Georg
14. Juni8 Min. Lesezeit


Psychotherapie Rosenheim & Krankenkasse: Was Selbstzahler wissen müssen
Eine Frage kommt oft sehr früh. Manchmal noch vor dem eigentlichen Anliegen.
Zahlt meine Krankenkasse das?
Diese Frage ist verständlich. Psychotherapeutische Begleitung ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch eine finanzielle. Gerade wenn jemand bereits belastet ist, möchte er nicht zusätzlich im Kleingedruckten von Krankenkassen, Tarifen oder Erstattungsbedingungen hängen bleiben.

Patrick Georg
7. Juni7 Min. Lesezeit


Die erste Sitzung: Orientierung und Klärung des Anliegens
Viele Menschen warten lange, bevor sie einen ersten Termin vereinbaren.
Nicht unbedingt, weil der Leidensdruck fehlt. Oft ist er da. Manchmal schon seit Monaten. Manchmal seit Jahren. Aber zwischen dem Gedanken „Ich sollte mit jemandem sprechen“ und dem tatsächlichen ersten Termin liegt häufig eine eigene Hürde.
Was passiert dort eigentlich? Muss ich sofort alles erzählen? Werde ich bewertet? Muss ich eine klare Diagnose haben? Was, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll

Patrick Georg
31. Mai9 Min. Lesezeit


Therapie, Coaching, Selbsthilfe: Der Unterschied, der zählt
Therapie. Coaching. Selbsthilfe. Drei Begriffe, die heute oft in einem Atemzug genannt werden. Auf Plattformen, in Podcasts, in den Ankündigungen von Online-Kursen, die in 12 Wochen Ergebnisse versprechen, für die Menschen manchmal Jahre brauchen.
Das ist kein Angriff auf eine Branche. Es ist eine Beobachtung: Wenn Begriffe unscharf werden, werden auch Erwartungen unscharf. Und Menschen, die Hilfe suchen, verdienen Klarheit darüber, was ihnen angeboten wird – und was nicht.

Patrick Georg
24. Mai7 Min. Lesezeit


KI statt Psychotherapie? Warum das gefährlicher ist, als es klingt
In den vergangenen Monaten berichten Menschen in Erstgesprächen häufiger, dass sie „es zuerst mit ChatGPT versucht haben." Manche über Wochen. Manche länger. Und fast alle beschreiben dasselbe: Das System hat zugehört. Es hat nicht geurteilt. Es hat schnell, präzise und mitfühlend gewirkt.
Das ist nachvollziehbar – und aus psychologischer Sicht zugleich ein Punkt, der Aufmerksamkeit verdient.

Patrick Georg
15. Mai13 Min. Lesezeit


Wenn die Kindheit mit am Esstisch sitzt: Was frühe Wunden mit Partnerschaften machen können
Wenn die Kindheit mit am Esstisch sitzt: Was frühe Wunden mit Partnerschaften machen können.
Der Abend war schön. Und dann ein Satz, den Ihr Partner so nie gemeint hat. Und trotzdem trifft er genau da, wo es schmerzt.
Niemand hat das geplant. Niemand hat etwas Böses gewollt. Aber jetzt sitzt die Stille am Tisch, und irgendetwas hat das Abendessen beendet, bevor es zu Ende war.
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie (HeilprG) in Rosenheim begegnen mir Paare, die genau da

Patrick Georg
3. Mai7 Min. Lesezeit


Spiritual Bypassing: Wenn spirituelle Praxis zur Flucht vor sich selbst wird
Spiritualität schützt nicht automatisch vor Selbstvermeidung. Manchmal ist sie vielmehr ihr Werkzeug.
Das ist keine Fundamentalkritik an Spiritualität. Es ist eine Beobachtung, die der amerikanische Psychotherapeut und Meditationslehrer John Welwood bereits 1984 in einem Aufsatz im Journal of Transpersonal Psychology formulierte¹ – und die seitdem kaum an Relevanz verloren hat. Im Gegenteil.

Patrick Georg
1. Mai10 Min. Lesezeit


Emotionale Abhängigkeit erkennen: Wenn Nähe Halt gibt und Distanz verunsichert
Eine ungelesene Nachricht. Kein Punkt nach dem letzten Satz. Und Ihr Abend ist gelaufen.
Nicht, weil etwas passiert wäre. Sondern weil nichts passiert ist.
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie (HeilprG) in Rosenheim beschreiben Menschen genau das. Den Moment, in dem eine Kleinigkeit ausreicht, um den Boden wegzuziehen. Ein kühler Tonfall. Eine fehlende Reaktion. Ein Abend, an dem der andere in Gedanken woanders ist.

Patrick Georg
22. Apr.9 Min. Lesezeit


Akute Krise: Orientierung und Anlaufstellen in Rosenheim
Wenn das Leben aus den Fugen gerät, fühlen sich Gedanken oft wie ein Sturm an und der Boden unter den Füßen scheint zu wanken. In meiner Praxis für Psychotherapie Rosenheim (HeilprG) erlebe ich häufig, wie belastend dieser Zustand ist.
Um Ihnen in Momenten höchster Belastung Orientierung zu geben, habe ich die wichtigsten Anlaufstellen in Rosenheim und der Region für Sie zusammengestellt. Diese Ressourcen sind genau dafür da, Ihnen in einer seelischen Notlage Sicherheit und

Patrick Georg
19. Apr.5 Min. Lesezeit


Das Innere Kind verstehen: Alte Gefühle, Kindheit und heutige Reaktionen
Eine kleine Bemerkung. Kein böser Ton, kein Drama, keine offensichtliche Verletzung. Und trotzdem passiert innerlich etwas, das sich deutlich stärker anfühlt, als der Moment von außen vermuten lässt.
Vielleicht war es eine flüchtige Kritik im Beruf. Ein kühler Blick des Partners. Eine Nachricht, die ausbleibt. Das Gefühl, übergangen worden zu sein. Von außen betrachtet könnte man sagen: halb so wild. Innen fühlt es sich nicht halb so wild an.

Patrick Georg
12. Apr.13 Min. Lesezeit


Narzissmus: Beziehungsdynamiken erkennen – warum vorschnelle Diagnosen selten weiterführen
„Das war Narzissmus.“
„Das wirkt verdeckt narzisstisch.“
„Das war Love Bombing.“
„Das ist Gaslighting.“
„Ich bin in einer toxischen Beziehung.“
Solche Begriffe sind heute beinahe überall: in sozialen Medien, Podcasts, Ratgebern, Kommentaren und Freundeskreisen. Sie können helfen, Erfahrungen in Worte zu fassen, die vorher schwer zu benennen waren. Das ist nicht falsch. Viele Menschen finden über solche Begriffe erstmals einen Ausdruck für Schmerz...

Patrick Georg
8. Apr.11 Min. Lesezeit


Psychotherapie Rosenheim: Wenn „Ich schaff das noch" nicht mehr stimmt
Viele Menschen kommen nicht in die Praxis, weil plötzlich alles zusammengebrochen ist.
Sie kommen, weil sie schon zu lange funktionieren.
Von außen sieht oft noch vieles geordnet aus. Der Alltag läuft. Termine werden eingehalten. Nachrichten beantwortet. Arbeit erledigt. Man kümmert sich, macht weiter, organisiert, erklärt und sagt sich vielleicht immer wieder: Es geht schon noch.

Patrick Georg
30. März8 Min. Lesezeit
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