Die erste Sitzung: Orientierung und Klärung des Anliegens
- Patrick Georg

- vor 10 Stunden
- 9 Min. Lesezeit

Auf einen Blick: Was Sie heute mitnehmen können
Was in der ersten Sitzung passiert: Sie bekommen einen konkreten Einblick, wie ein erster Termin in meiner Praxis in Rosenheim abläuft – ohne Fragebogenroutine und ohne Prüfungsgefühl.
Was Sie erzählen müssen und was nicht: Sie bestimmen, wie tief das Gespräch geht. Nicht jedes Thema muss sofort ausgesprochen werden.
Warum Orientierung wichtiger ist als schnelle Lösung: Die erste Stunde muss nichts abschließen. Sie soll zunächst klären, was Sie beschäftigt und ob der Rahmen passend ist.
Was rechtlich und organisatorisch wichtig ist: Sie erfahren, was Privatpraxis, Heilpraktiker für Psychotherapie, Schweigepflicht, Honorar und gesetzliche Krankenkasse bedeuten.
Wie es nach dem Termin weitergehen kann: Nach der ersten Sitzung entscheiden Sie in Ruhe, ob und in welchem Rhythmus eine weitere Begleitung für Sie stimmig ist.
Viele Menschen warten lange, bevor sie einen ersten Termin vereinbaren.
Nicht unbedingt, weil der Leidensdruck fehlt. Oft ist er da. Manchmal schon seit Monaten. Manchmal seit Jahren. Aber zwischen dem Gedanken „Ich sollte mit jemandem sprechen“ und dem tatsächlichen ersten Termin liegt häufig eine eigene Hürde.
Was passiert dort eigentlich? Muss ich sofort alles erzählen? Werde ich bewertet? Muss ich eine klare Diagnose haben? Was, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll? Was, wenn ich anfange zu weinen? Was, wenn ich nach zehn Minuten merke, dass ich doch nicht so weit bin?
Solche Fragen sind nicht nebensächlich. Sie gehören oft genau zu dem inneren Schritt, der vor einer psychotherapeutischen Begleitung steht. Wer zum ersten Mal in eine Praxis kommt, bringt häufig nicht nur ein Anliegen mit, sondern auch Unsicherheit, Scham, Hoffnung, Skepsis oder den Wunsch, endlich einmal sortieren zu können, was innerlich schon lange ungeordnet ist.
Dieser Beitrag zeigt, wie eine erste Sitzung in meiner Praxis in Rosenheim typischerweise abläuft. Nicht als Versprechen, dass jedes Gespräch gleich ist. Eher als Orientierung, damit der erste Schritt weniger unklar bleibt.
Vor der ersten Sitzung: das kostenlose Telefonat
Der erste Kontakt findet bei mir in der Regel nicht direkt in der Praxis statt, sondern am Telefon.
In einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch können wir zunächst in Ruhe schauen, was Sie gerade beschäftigt und ob der Rahmen meiner Praxis grundsätzlich zu Ihrer Situation passen könnte. Dieses Telefonat ist kein Vorstellungsgespräch und keine Eignungsprüfung. Es geht nicht darum, dass Sie sich besonders gut erklären oder Ihr Anliegen perfekt zusammenfassen.
Manche Menschen sagen im Telefonat nur: „Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll.“ Das reicht. Oft ist genau dieser Satz ein ehrlicher Anfang.
Wenn sich bereits im Telefonat zeigt, dass eine fachärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung vorrangig wäre, benenne ich das offen.
Wenn der Eindruck entsteht, dass ein erster Termin sinnvoll sein könnte, vereinbaren wir eine erste Sitzung in der Praxis. Vorab braucht es keine langen Vorbereitungen. Sie müssen keine Lebensgeschichte sortieren, keine Liste mit Symptomen erstellen und auch nicht wissen, wie genau Ihr Thema heißt.
Sie kommen zum Gespräch. Das genügt für den Anfang.
Ankommen in der Praxis
Meine Praxis befindet sich in Rosenheim, Alpenweg 9. Viele Menschen kommen aus Rosenheim selbst, aus Kolbermoor, Bad Aibling oder der näheren Umgebung. Der erste Moment in einer Praxis ist oft unspektakulärer, als die innere Anspannung vorher vermuten lässt.
Sie kommen an, nehmen Platz und bekommen auf Wunsch ein Glas Wasser. Ich stelle kurz den Rahmen vor: wie lange die Sitzung dauert, was Vertraulichkeit bedeutet und wie wir miteinander arbeiten können. Wichtig ist: Sie dürfen jederzeit sagen, wenn Sie eine Pause brauchen oder etwas gerade nicht weiter vertiefen möchten.
Dann beginnen wir meist mit einer einfachen Frage:
Was hat Sie heute hergeführt?
Diese Frage ist bewusst offen. Manche Menschen erzählen sofort viel. Andere brauchen Zeit. Manche beginnen bei einem aktuellen Konflikt, andere spüren vor allem Erschöpfung, innere Unruhe oder Beziehungsschmerz. Wieder andere wissen nur, dass sie so nicht weitermachen möchten.
Es gibt keinen richtigen Einstieg. Der Anfang entsteht aus dem, was gerade da ist.
Sie müssen nicht alles erzählen
Eine häufige Sorge vor der ersten Sitzung lautet: Muss ich gleich alles offenlegen?
Nein.
Eine erste Sitzung ist kein Verhör und kein vollständiges Lebensprotokoll. Sie müssen nichts erzählen, was Sie im Moment nicht erzählen möchten. Manche Themen brauchen Vertrauen. Manche brauchen Zeit. Manche brauchen zunächst einen stabileren inneren Boden, bevor sie berührt werden können.
Das gilt besonders bei belastenden Beziehungserfahrungen, Trauma, Scham, Schuld, familiären Themen oder Erlebnissen, die bislang kaum ausgesprochen wurden. Eine gute erste Stunde erkennt an, dass Zurückhaltung nicht Widerstand sein muss. Sie kann auch Selbstschutz sein.
Ich frage nach, wenn etwas für das Verstehen wichtig sein könnte. Aber ich dränge nicht. Wenn eine Frage nicht beantwortet werden soll, bleibt sie offen. Das Gespräch darf in dem Tempo gehen, das für Sie möglich ist.
Gerade darin kann bereits eine wichtige Erfahrung liegen: dass nicht alles sofort erklärt werden muss, um ernst genommen zu werden.
Worum es in der ersten Sitzung wirklich geht
Viele Menschen kommen mit der Erwartung, dass in der ersten Stunde bereits eine Lösung entstehen müsste. Das ist verständlich. Wer lange mit einem Thema ringt, wünscht sich Klarheit. Manchmal auch sofort.
Die erste Sitzung hat aber meist eine andere Aufgabe. Sie soll Orientierung schaffen.
Wir schauen gemeinsam, was Sie gerade beschäftigt, was besonders belastend ist und was vielleicht schon länger im Hintergrund mitläuft. Dabei können körperliche Reaktionen, Gefühle, Gedanken, Beziehungsmuster oder bisherige Bewältigungsversuche eine Rolle spielen.
Nicht immer entsteht dabei sofort eine fertige Antwort. Manchmal wird zunächst klarer, welche Ebenen beteiligt sind: Lebenskrise, Erschöpfung, Beziehungskonflikt, alte Prägungen, körperliche Anspannung, innere Überforderung oder ein Thema, das sich lange aufgestaut hat.
In dieser Klärung liegt oft bereits etwas Entlastendes. Nicht weil das Problem gelöst wäre, sondern weil es weniger allein im Kopf kreist.
Wie ich in der ersten Stunde arbeite
In der ersten Sitzung höre ich zu, frage nach und achte darauf, welche Themen und Muster sichtbar werden. Dabei geht es nicht darum, Sie schnell einzuordnen. Es geht darum, Ihr Erleben zu verstehen.
Je nach Anliegen können unterschiedliche Ebenen wichtig werden. Bei Erschöpfung oder Stress geht es häufig auch um Körperwahrnehmung, Grenzen, Schlaf, innere Anspannung und das Gefühl, nur noch zu funktionieren.
Bei Beziehungsthemen kann es um wiederkehrende Dynamiken, Verlustangst, Rückzug, Schuld oder die Frage gehen, warum sich bestimmte Muster wiederholen.
Bei frühen Verletzungen oder traumatischen Erfahrungen braucht es besonders viel Sorgfalt, Stabilisierung und Tempoabstimmung.
Körperorientierte Psychotherapie kann dabei unterstützen, die eigenen Reaktionen genauer wahrzunehmen: Anspannung, Druck, Erstarren, Rückzug, innere Unruhe oder das Gefühl, nicht mehr gut bei sich zu sein.
Innere-Kind-Arbeit kann einbezogen werden, wenn frühe Erfahrungen mit Beschämung, Anpassung, Verlustangst oder dem Gefühl, nicht gesehen zu werden, eine Rolle spielen. Gesprächsorientierte Begleitung kann Orientierung geben, wenn Gedanken, Gefühle und Lebenssituation zunächst sortiert werden möchten.
Die Methode steht nicht im Vordergrund. Entscheidend ist, was für Ihr Anliegen und für den aktuellen Moment stimmig ist.
Rechtlicher Rahmen: HeilprG, Privatpraxis und Vertraulichkeit
Ich arbeite als Heilpraktiker für Psychotherapie auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Das Heilpraktikergesetz regelt die Ausübung von Heilkunde ohne ärztliche Approbation und bildet die rechtliche Grundlage für meine psychotherapeutische Tätigkeit nach dem HeilprG.¹
Wichtig ist die Abgrenzung: Approbierte Psychotherapeuten arbeiten auf Grundlage des Psychotherapeutengesetzes und können unter bestimmten Voraussetzungen an der Versorgung der gesetzlichen Krankenkassen teilnehmen.² Meine Praxis ist eine Privatpraxis für Selbstzahler und Privatversicherte. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten meiner Leistungen in der Regel nicht; private Krankenversicherungen können je nach Tarif ganz oder teilweise erstatten. Bitte klären Sie das bei Bedarf vorab mit Ihrer Versicherung.
Was in der Praxis besprochen wird, behandle ich vertraulich. Vertraulichkeit ist ein zentraler Bestandteil des Behandlungsrahmens. Der Behandlungsvertrag ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt; dazu gehören auch Pflichten im Zusammenhang mit Behandlung, Dokumentation und Aufklärung.³
Gleichzeitig ist mir wichtig, rechtliche Grenzen nicht schöner darzustellen, als sie sind. Wenn akute Selbst- oder Fremdgefährdung, psychotische Zustände, schwere Suchterkrankungen oder medizinisch abklärungsbedürftige Beschwerden im Raum stehen, kann eine andere Form der Versorgung vorrangig sein. Dann benenne ich das klar und empfehle eine fachärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Abklärung.

Nach der ersten Sitzung
Eine Sitzung dauert in der Regel 50 Minuten. Gegen Ende schauen wir gemeinsam, was im Gespräch sichtbar geworden ist und wie es Ihnen gerade geht. Manchmal ist bereits ein möglicher nächster Schritt erkennbar. Manchmal braucht es einfach etwas Zeit, um das Gespräch nachwirken zu lassen.
Sie müssen nach der ersten Sitzung nichts sofort entscheiden. Wenn Sie das Gefühl haben, dass eine weitere Begleitung stimmig sein könnte, besprechen wir einen möglichen Rhythmus. Manche Menschen kommen wöchentlich, andere alle zwei Wochen oder in größeren Abständen. Das hängt vom Anliegen, von Ihrer Lebenssituation und vom passenden Tempo ab.
Wenn Sie merken, dass der Rahmen nicht passt, ist auch das eine legitime Rückmeldung. Eine erste Sitzung verpflichtet Sie zu nichts. Sie müssen sich nicht rechtfertigen, wenn Sie nicht weitermachen möchten.
Viele Menschen erleben genau das als entlastend: Es darf zunächst geprüft werden. Ohne Druck. Ohne Vertrag über einen langen Prozess. Ohne das Gefühl, sofort funktionieren zu müssen.
Impulse für den Alltag
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer großen Entscheidung, sondern mit einem kleinen Moment von Klarheit. Vielleicht merken Sie nach dem Lesen dieses Beitrags, dass ein erster Termin für Sie grundsätzlich denkbar wäre – vielleicht aber auch, dass Sie noch Zeit brauchen.
Beides darf sein.
Die folgenden Impulse können helfen, den eigenen inneren Standpunkt etwas besser wahrzunehmen und den nächsten Schritt nicht aus Druck, sondern aus Ruhe heraus zu prüfen.
Notieren Sie, was Sie zögern lässt: Es kann hilfreich sein, die eigene Sorge einmal aufzuschreiben. Nicht um sich zu überzeugen, sondern um besser zu verstehen, welche Hürde gerade im Weg steht.
Ein fertiges Thema ist keine Voraussetzung: Auch ein „So geht es nicht weiter“ kann ein ausreichender Anfang sein.
Achten Sie auf Ihren Körper: Manchmal zeigt sich die innere Lage eher als Enge, Druck, Schlafproblem oder Erschöpfung als in klaren Worten.
Klären Sie praktische Fragen vorher: Honorar, Erstattung, Ort und Ablauf dürfen vorab besprochen werden. Das kann den ersten Termin innerlich entlasten.
Ein stimmiger erster Schritt reicht: Der perfekte Moment kommt selten. Oft genügt ein Anfang, der sich möglich anfühlt.
Begleitung in Rosenheim
In meiner Praxis in Rosenheim begleite ich Menschen, die das, was sie belastet, in Ruhe sortieren und besser verstehen möchten. Gerade vor einer ersten Sitzung ist oft noch nicht alles klar: Was gehört zusammen? Was ist gerade am dringendsten? Was darf erst später zur Sprache kommen? Und welcher nächste Schritt könnte für die aktuelle Situation stimmig sein?
Im Gespräch schauen wir auf das, was sich zeigt: wiederkehrende Gedanken, innere Anspannung, Erschöpfung, Beziehungsthemen, alte Erfahrungen oder das Gefühl, nicht mehr richtig weiterzuwissen. Auch körperliche Reaktionen können behutsam mit einbezogen werden – etwa Druck, Unruhe, Rückzug, Enge oder das Gefühl, innerlich nicht mehr klar sortieren zu können.
Solche Reaktionen werden von mir nicht bewertet. Sie können Hinweise darauf geben, was gerade Aufmerksamkeit braucht und was vielleicht schon länger zu viel geworden ist. Entscheidend ist, dass das Tempo zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Einladung zum Erstgespräch
Wenn Sie unsicher sind, ob eine erste Sitzung für Ihre Situation passend sein könnte, kann das kostenlose telefonische Erstgespräch ein ruhiger erster Schritt sein.
Ich lade Sie zu einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch ein – einem ersten, vertraulichen Gespräch, in dem Sie in Ruhe schauen können, ob sich der Kontakt richtig anfühlt und ob das, was Sie beschäftigt, hier einen Platz hat. Ohne Verpflichtung, in Ihrem eigenen Tempo.
Für weitere Informationen besuchen Sie auch gerne meine Website unter www.patrickgeorg.de.
Fragen, die mir Klienten zu diesem Thema häufig stellen (FAQ)
Muss ich beim ersten Termin schon genau wissen, was mein Thema ist?
Nein. Viele Menschen kommen mit dem Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt oder so nicht weitergehen kann. Die erste Sitzung kann dabei helfen, mehr Klarheit zu entwickeln. Vorbereitung ist dafür nicht notwendig.
Was passiert, wenn mir etwas zu nah wird?
Dann halten wir inne. Sie müssen nichts erzählen oder weiter ausführen, was sich in diesem Moment nicht stimmig anfühlt. Das Gespräch darf langsamer werden, pausieren oder an einer anderen Stelle weitergehen.
Bekomme ich in der ersten Sitzung eine Diagnose?
Nicht unbedingt. In meiner Privatpraxis steht nicht die Vergabe einer Kassendiagnose im Vordergrund. Eine fachliche Einordnung kann im Verlauf sinnvoll sein, aber die erste Sitzung dient zunächst der Orientierung und Klärung Ihres Anliegens.
Wie unterscheidet sich Ihre Praxis von einer kassenfinanzierten Psychotherapie?
Meine Praxis ist eine Privatpraxis nach dem Heilpraktikergesetz. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Approbierte Psychotherapeuten arbeiten auf anderer rechtlicher Grundlage und können unter bestimmten Voraussetzungen mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.²
Was kostet eine Sitzung?
Alle Informationen zu Honorar und Konditionen finden Sie auf meiner Website unter www.patrickgeorg.de/honorar-konditionen. Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise; bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.
Als Heilpraktiker für Psychotherapie (HeilprG) gebe ich keine Heilversprechen ab. Weder Linderung noch Besserung können garantiert werden. Die Begleitung in meiner Praxis dient der psychologischen Unterstützung und der Aktivierung eigener Ressourcen – sie ersetzt keine fachärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung, kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein. Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle Begleitung oder Behandlung.
Quellen & weiterführende Literatur für Interessierte
Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz, HeilprG), abrufbar über gesetze-im-internet.de.
Gesetz über den Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz, PsychThG), abrufbar über gesetze-im-internet.de.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 630a Behandlungsvertrag sowie angrenzende Regelungen zu Patientenrechten, abrufbar über gesetze-im-internet.de.
Strafgesetzbuch (StGB), § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen, abrufbar über gesetze-im-internet.de.
Norcross, J. C., & Lambert, M. J. (Hrsg.). (2019). Psychotherapy Relationships That Work (3. Aufl.). Oxford University Press.
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