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Selbstfürsorge ist nicht das, wofür die meisten sie halten
Viele Menschen wissen sehr genau, was ihnen guttun würde. Sie wissen, dass sie mehr schlafen müssten, regelmäßiger essen sollten, nicht jede Nachricht sofort beantworten müssen und dass ein Nein manchmal ehrlicher wäre als ein weiteres Ja.
Und trotzdem sitzen sie abends erschöpft da und machen weiter. Noch eine Mail, noch ein Gespräch, noch schnell etwas erledigen. Noch einmal funktionieren, obwohl der Körper längst zeigt, dass etwas zu viel geworden ist.

Patrick Georg
5. Juli12 Min. Lesezeit


Die erste Sitzung: Orientierung und Klärung des Anliegens
Viele Menschen warten lange, bevor sie einen ersten Termin vereinbaren.
Nicht unbedingt, weil der Leidensdruck fehlt. Oft ist er da. Manchmal schon seit Monaten. Manchmal seit Jahren. Aber zwischen dem Gedanken „Ich sollte mit jemandem sprechen“ und dem tatsächlichen ersten Termin liegt häufig eine eigene Hürde.
Was passiert dort eigentlich? Muss ich sofort alles erzählen? Werde ich bewertet? Muss ich eine klare Diagnose haben? Was, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll

Patrick Georg
31. Mai9 Min. Lesezeit


Körpergedächtnis: Warum der Körper die Trennung nicht akzeptiert
Es ist nicht der Verstand, der eine Trennung am schwersten nimmt. Es ist der Körper.
Gedanken lassen sich einordnen. Man kann sie analysieren, mit sich selbst besprechen, in Worte fassen.
Der Körper macht das nicht. Er erinnert sich anders – durch Enge in der Brust, durch Herzrasen in einem Moment, der mit der Trennung nichts zu tun zu haben scheint.
Durch das Aufwachen um drei Uhr nachts, ohne zu wissen warum.

Patrick Georg
6. Mai7 Min. Lesezeit


Bindungstypen: Der unsichtbare Kompass unserer Beziehungen
Bindungstypen: Der unsichtbare Kompass unserer Beziehungen.
Sie streiten über die Spülmaschine. Und trotzdem geht es um alles.
Vielleicht kennen Sie das: Eine Kleinigkeit löst etwas aus, das sich viel größer anfühlt, als die Situation erklären würde. Eine Geste der Distanz, und plötzlich setzt sich etwas in Gang, das mit der Geste kaum zu tun hat. Oder das Gegenteil: Nähe, die sich gut anfühlt – und gleichzeitig etwas auslöst, das nach Rückzug sucht.

Patrick Georg
26. Apr.11 Min. Lesezeit


Wenn der Körper noch auf früher reagiert: Trauma verstehen in Rosenheim
Ein Geruch. Ein Geräusch. Ein Satz, den jemand beiläufig sagt – und etwas in Ihnen reagiert, bevor Sie überhaupt verstehen, was gerade passiert.
Solche Reaktionen können ganz unterschiedlich aussehen: Das Herz rast, der Atem wird flach, die Schultern ziehen nach oben, der Brustkorb fühlt sich fest an oder die Muskeln spannen sich an. Bei anderen Menschen wird alles dumpf, weit weg, wie hinter Glas.

Patrick Georg
19. Apr.10 Min. Lesezeit


Das Innere Kind verstehen: Alte Gefühle, Kindheit und heutige Reaktionen
Eine kleine Bemerkung. Kein böser Ton, kein Drama, keine offensichtliche Verletzung. Und trotzdem passiert innerlich etwas, das sich deutlich stärker anfühlt, als der Moment von außen vermuten lässt.
Vielleicht war es eine flüchtige Kritik im Beruf. Ein kühler Blick des Partners. Eine Nachricht, die ausbleibt. Das Gefühl, übergangen worden zu sein. Von außen betrachtet könnte man sagen: halb so wild. Innen fühlt es sich nicht halb so wild an.

Patrick Georg
12. Apr.13 Min. Lesezeit


Die unsichtbaren Narben der Seele: Ein Wegweiser durch die verschiedenen Arten von Traumata
Das Leben schreibt Geschichten, die manchmal Spuren hinterlassen, die tiefer gehen als das, was wir oberflächlich wahrnehmen. Vielleicht spüren Sie eine Schwere, die Sie nicht zuordnen können, oder bestimmte Situationen lösen in Ihnen eine Reaktion aus, die sich übermächtig anfühlt. In meiner Privatpraxis für Psychotherapie (HeilprG) in Rosenheim begegnen mir oft Menschen, die sich fragen: „Ist das, was ich erlebe, ein Trauma? Und wie kann ich damit Frieden schließen?“

Patrick Georg
3. Apr.6 Min. Lesezeit


Wenn Verstehen nicht reicht: Warum Veränderung auch den Körper braucht
„Ich weiß genau, warum ich so reagiere. Aber ich kann es trotzdem nicht abstellen.“
Dieser Satz fällt in meiner Praxis häufig. Nicht beiläufig, sondern mit einer Mischung aus Frust, Scham und Müdigkeit. Viele Menschen haben ihre Themen längst verstanden. Sie kennen ihre Biografie, haben Bücher gelesen, Podcasts gehört, vielleicht schon Therapie oder Coaching gemacht. Sie wissen, woher bestimmte Reaktionen kommen könnten, und können ihre Muster fast präzise erklären.

Patrick Georg
1. Apr.11 Min. Lesezeit


Psychotherapie Rosenheim: Wenn „Ich schaff das noch" nicht mehr stimmt
Viele Menschen kommen nicht in die Praxis, weil plötzlich alles zusammengebrochen ist.
Sie kommen, weil sie schon zu lange funktionieren.
Von außen sieht oft noch vieles geordnet aus. Der Alltag läuft. Termine werden eingehalten. Nachrichten beantwortet. Arbeit erledigt. Man kümmert sich, macht weiter, organisiert, erklärt und sagt sich vielleicht immer wieder: Es geht schon noch.

Patrick Georg
30. März8 Min. Lesezeit


Das Paradoxon der Veränderung: Warum Entwicklung mit Akzeptanz beginnt
Es ist spät am Abend, eigentlich sollte längst Ruhe sein. Doch derselbe Gedanke läuft zum zehnten Mal durch den Kopf:
„Ich muss endlich ruhiger werden.“
Ein bewusster tiefer Atemzug, der Versuch, an etwas Schönes zu denken – und wenige Minuten später der Ärger darüber, dass die Unruhe immer noch da ist.
Ähnliche Momente gibt es vielleicht auch tagsüber. Eine Bemerkung trifft stärker als erwartet, und sofort kommt der innere Kommentar: „Das sollte mir nichts ausmachen."

Patrick Georg
29. März10 Min. Lesezeit


Wenn das Leben plötzlich zerbricht: Psychotherapie in einer akuten Lebenskrise in Rosenheim
Vielleicht war es ein Anruf. Eine Entscheidung, die sich nicht mehr rückgängig machen lässt. Ein Morgen, an dem Sie aufgewacht sind und gemerkt haben, dass das Gewicht einfach zu groß ist.
Manchmal ist es auch kein konkretes Ereignis. Nur das langsame, unausweichliche Merken: So geht es nicht weiter.

Patrick Georg
27. März7 Min. Lesezeit


Psychotherapie in Rosenheim: Warum Veränderung nicht erst in der Krise beginnen muss
Viele Menschen denken bei Psychotherapie an den letzten Ausweg. An den Moment, in dem nichts mehr geht. An Krise, Diagnose, Zusammenbruch oder lange Wartezeiten.
Manchmal beginnt Begleitung tatsächlich dort. Aber nicht immer.
Viele Menschen spüren früher, dass etwas nicht mehr stimmig ist. Sie funktionieren, aber mit hohem Kraftaufwand. Sie verstehen ihre Muster, wiederholen sie aber trotzdem. Sie wissen, dass sie Grenzen setzen müssten, tun es aber nicht.

Patrick Georg
20. März8 Min. Lesezeit
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