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Psychotherapie & Beratung Rosenheim


Trennung und Identitätskrise: Wer bin ich ohne diese Beziehung?
Irgendwann sitzt man da und bemerkt: Es geht nicht nur darum, dass er oder sie fehlt. Es geht darum, dass man sich selbst nicht mehr erkennt.
Wer bin ich, wenn diese Beziehung nicht mehr mein Alltag ist? Was mache ich mit dem Abend, der früher selbstverständlich gefüllt war? Was bleibt von mir, wenn das gemeinsame Leben wegfällt?

Patrick Georg
vor 2 Tagen10 Min. Lesezeit


Fawn-Response: Wenn Anpassung zur Schutzstrategie wurde
Jemand sagt etwas, das Sie verletzt.
Vielleicht lautet der Satz: „Das hätte ich von dir wirklich nicht erwartet." Der Ton ist kühl, der Blick enttäuscht. Noch bevor Sie einordnen können, was dieser Satz bei Ihnen auslöst, lächeln Sie, entschuldigen sich und versprechen, es wieder gutzumachen.
Das Gespräch endet. Die andere Person wirkt beruhigt. Erst später merken Sie, dass Sie eigentlich wütend sind.

Patrick Georg
9. Aug.11 Min. Lesezeit


Abnehmspritze und Psyche: Was sich bei Appetit und Essverhalten verändern kann
Es ist kurz nach neun am Abend. Der Arbeitstag war anstrengend, ein Gespräch ist schlecht gelaufen, und zu Hause wartet noch eine Nachricht, bei der Sie nicht wissen, wie Sie antworten sollen.
Früher wären Sie jetzt vielleicht zum Küchenschrank gegangen. Etwas Süßes, Chips oder eine zweite Portion vom Abendessen. Nicht unbedingt aus körperlichem Hunger, sondern eher, weil Essen für einige Minuten beruhigt, ablenkt oder den Übergang in den Feierabend begleitet hat.

Patrick Georg
5. Aug.13 Min. Lesezeit


Wenn Worte Brücken bauen: Wege zu wertschätzender Kommunikation
Ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich nahestehen.
„Du bist in letzter Zeit kaum noch da.“
„Das stimmt doch überhaupt nicht.“
„Genau das meine ich. Du hörst mir gar nicht zu.“
„Und Du übertreibst wieder.“
Wenige Sätze reichen, und beide sind an einem vertrauten Punkt angekommen. Einer fühlt sich übergangen. Der andere fühlt sich angegriffen. Beide versuchen, etwas für sie Wichtiges deutlich zu machen.

Patrick Georg
2. Aug.11 Min. Lesezeit


Der Barnum-Effekt: Warum allgemeine Aussagen so persönlich wirken können
Sie beantworten zwölf Fragen zu Ihrer Persönlichkeit.
Am Ende erscheint eine Auswertung:
Sie wirken auf andere oft sicherer, als Sie sich innerlich fühlen. Nähe ist Ihnen wichtig, gleichzeitig brauchen Sie Zeit für sich. Sie denken Entscheidungen gründlich durch und zweifeln manchmal länger, als andere vermuten. Sie möchten Ihren eigenen Weg gehen und wünschen sich in wichtigen Momenten dennoch Rückhalt.
Der Text trifft erstaunlich gut.

Patrick Georg
30. Juli11 Min. Lesezeit


Fühlen als Mutprobe: Warum Emotionen den Körper herausfordern können
Eine Bemerkung trifft einen wunden Punkt. Eigentlich war es nur ein Satz. Trotzdem wird der Atem flacher, die Schultern spannen sich an und im Kopf beginnt sofort die Suche nach einer vernünftigen Erklärung.
„So war das bestimmt nicht gemeint.“
„Ich sollte mich nicht so anstellen.“
„Das ist doch gar nicht schlimm.“
Nach außen wirkt die Person ruhig. Vielleicht lächelt sie, erklärt sich oder wechselt schnell das Thema. Körperlich ist längst etwas wahrnehmbar: der Kiefer span

Patrick Georg
26. Juli10 Min. Lesezeit


Positives Denken: Wenn das Lächeln zur Flucht vor sich selbst wird
Positives Denken gilt heute oft als Zeichen von Stärke, Reife und persönlicher Entwicklung.
Manche Menschen sind sehr geübt darin, sich selbst zu beruhigen, zu motivieren und wieder „auf Kurs“ zu bringen. Nach außen wirkt das vernünftig. Innerlich geht dabei aber manchmal der Kontakt zu dem verloren, was tatsächlich da ist.
Das ist kein Vorwurf. Und es ist alles andere als selten.

Patrick Georg
19. Juli12 Min. Lesezeit


Wenn keine Wiedergutmachung kommt: Mit Ungerechtigkeit umgehen, ohne sie zu verharmlosen
Vielleicht warten Sie schon lange auf einen Satz, der nicht kommt:
„Es war falsch, wie ich Sie behandelt habe.“
Vielleicht hoffen Sie darauf, dass eine ungerechte Entscheidung zurückgenommen wird. Dass Angehörige endlich anerkennen, was damals geschehen ist. Dass ein früherer Partner Verantwortung übernimmt. Oder dass eine Institution nicht länger abwehrt, sondern wirklich hinsieht.

Patrick Georg
15. Juli11 Min. Lesezeit


Warum der Widerstand gegen Selbstfürsorge kein Zufall ist
Es ist Sonntagabend. Eigentlich wäre ein Moment frei. Die wichtigsten Dinge sind erledigt, niemand braucht sofort eine Antwort, der Körper könnte zur Ruhe kommen.
Und genau jetzt wird es unruhig.
Das Gedankenkarussell beginnt. Eine Nachricht ist noch offen. Die Wäsche liegt noch da. Morgen wird anstrengend. Vielleicht wäre jetzt der beste Moment, noch schnell etwas vorzubereiten. Der Körper sitzt auf dem Sofa, aber innerlich wird schon weiter geplant, sortiert und abgehakt.

Patrick Georg
12. Juli9 Min. Lesezeit


Selbstfürsorge ist nicht das, wofür die meisten sie halten
Viele Menschen wissen sehr genau, was ihnen guttun würde. Sie wissen, dass sie mehr schlafen müssten, regelmäßiger essen sollten, nicht jede Nachricht sofort beantworten müssen und dass ein Nein manchmal ehrlicher wäre als ein weiteres Ja.
Und trotzdem sitzen sie abends erschöpft da und machen weiter. Noch eine Mail, noch ein Gespräch, noch schnell etwas erledigen. Noch einmal funktionieren, obwohl der Körper längst zeigt, dass etwas zu viel geworden ist.

Patrick Georg
5. Juli12 Min. Lesezeit


Selbstfürsorge in der Beziehung: Bedürfnisse, Wünsche und Bedürftigkeit unterscheiden
Manchmal sagt niemand etwas. Es gibt keinen offenen Streit, keine große Szene und keinen einzelnen Satz, an dem sich später alles festmachen ließe. Trotzdem verändert sich etwas zwischen zwei Menschen. Weil niemand etwas sagt.
Einer wartet. Der andere bemerkt es nicht oder versteht erst spät, was gerade geschieht. Der Ton wird knapper, ein Blick bleibt länger hängen, jemand zieht sich innerlich zurück. Dabei kann ein Gedanke auftauchen wie: „Wenn ich es erst sagen muss, zähl

Patrick Georg
28. Juni14 Min. Lesezeit


Warum Paartherapie kein Scheitern ist
Es ist nicht der große Streit, der Paare zermürbt. Es ist der dreißigste Streit über dasselbe Thema – und das Gefühl, dass sich dabei nichts verändert.
Viele Menschen, die in meine Praxis kommen, beschreiben genau das: eine schleichende Entfernung, keine einzelne Katastrophe. Themen, die immer wieder auftauchen. Gespräche, die sich anfühlen wie ein Film, den man schon zu oft gesehen hat.

Patrick Georg
21. Juni8 Min. Lesezeit


Warum Menschen aus München nach Rosenheim fahren: Psychotherapie ohne lange Wartezeit und ohne Kassendiagnose
Vier Monate Wartezeit. Sechs Monate. Oftmals länger. Das ist die traurige Realität vieler Menschen, die in München über die Krankenkasse einen Therapieplatz suchen.
In dieser Zwischenzeit verändert sich etwas. Nicht immer dramatisch, aber merklich: Man gewöhnt sich daran, mit dem Thema zu leben. Man findet Wege, es zu umgehen. Man überredet sich, dass es vielleicht doch nicht so dringend ist.
Das ist eine Anpassung – und sie hat ihren Preis.

Patrick Georg
14. Juni8 Min. Lesezeit


Psychotherapie Rosenheim & Krankenkasse: Was Selbstzahler wissen müssen
Eine Frage kommt oft sehr früh. Manchmal noch vor dem eigentlichen Anliegen.
Zahlt meine Krankenkasse das?
Diese Frage ist verständlich. Psychotherapeutische Begleitung ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch eine finanzielle. Gerade wenn jemand bereits belastet ist, möchte er nicht zusätzlich im Kleingedruckten von Krankenkassen, Tarifen oder Erstattungsbedingungen hängen bleiben.

Patrick Georg
7. Juni7 Min. Lesezeit


Die erste Sitzung: Orientierung und Klärung des Anliegens
Viele Menschen warten lange, bevor sie einen ersten Termin vereinbaren.
Nicht unbedingt, weil der Leidensdruck fehlt. Oft ist er da. Manchmal schon seit Monaten. Manchmal seit Jahren. Aber zwischen dem Gedanken „Ich sollte mit jemandem sprechen“ und dem tatsächlichen ersten Termin liegt häufig eine eigene Hürde.
Was passiert dort eigentlich? Muss ich sofort alles erzählen? Werde ich bewertet? Muss ich eine klare Diagnose haben? Was, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll

Patrick Georg
31. Mai9 Min. Lesezeit


Therapie, Coaching, Selbsthilfe: Der Unterschied, der zählt
Therapie. Coaching. Selbsthilfe. Drei Begriffe, die heute oft in einem Atemzug genannt werden. Auf Plattformen, in Podcasts, in den Ankündigungen von Online-Kursen, die in 12 Wochen Ergebnisse versprechen, für die Menschen manchmal Jahre brauchen.
Das ist kein Angriff auf eine Branche. Es ist eine Beobachtung: Wenn Begriffe unscharf werden, werden auch Erwartungen unscharf. Und Menschen, die Hilfe suchen, verdienen Klarheit darüber, was ihnen angeboten wird – und was nicht.

Patrick Georg
24. Mai7 Min. Lesezeit


Gaslighting: Wenn die eigene Wahrnehmung ins Wanken gerät
Stellen Sie sich vor: Sie erinnern sich klar an ein Gespräch. Der andere sagt, es hat nie stattgefunden. Sie sind sicher, etwas gesagt zu haben. Der andere besteht darauf, Sie hätten das nie so gemeint. Immer häufiger ertappen Sie sich dabei, dem anderen mehr zu glauben als sich selbst.
Wenn das kein Einzelfall ist, sondern ein Muster – dann könnte das einen Namen haben.

Patrick Georg
20. Mai10 Min. Lesezeit


KI statt Psychotherapie? Warum das gefährlicher ist, als es klingt
In den vergangenen Monaten berichten Menschen in Erstgesprächen häufiger, dass sie „es zuerst mit ChatGPT versucht haben." Manche über Wochen. Manche länger. Und fast alle beschreiben dasselbe: Das System hat zugehört. Es hat nicht geurteilt. Es hat schnell, präzise und mitfühlend gewirkt.
Das ist nachvollziehbar – und aus psychologischer Sicht zugleich ein Punkt, der Aufmerksamkeit verdient.

Patrick Georg
15. Mai13 Min. Lesezeit


Dieselbe Beziehung, anderer Mensch: Warum sich Beziehungsmuster wiederholen
Sie beschreiben eine neue Beziehung. Aber irgendetwas klingt vertraut. Der Konflikt, der immer dann entsteht, wenn es um Nähe geht. Die Erschöpfung nach Gesprächen, die eigentlich nichts klären. Das Gefühl, wieder in einer Rolle zu stecken, die man vermeintlich längst hinter sich gelassen hatte.

Patrick Georg
13. Mai7 Min. Lesezeit


Belastende Beziehungen erkennen: Warum der Schmerz bekannt ist – und das Loslassen trotzdem schwerfällt
Es gibt Beziehungen, die wehtun. Und trotzdem ist da nicht nur Schmerz.
Es gibt vielleicht angespannte Gespräche, Rückzug, Schweigen oder Momente, nach denen Sie erschöpft zurückbleiben. Gleichzeitig gibt es immer wieder Nähe. Eine Nachricht, die Hoffnung macht. Eine Berührung. Eine Entschuldigung. Einen Abend, an dem plötzlich wieder Wärme da ist. Einen Blick, bei dem Sie denken: Da ist er doch noch, der Mensch, den ich liebe.

Patrick Georg
10. Mai12 Min. Lesezeit
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