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Die erste Sitzung: Orientierung und Klärung des Anliegens
Viele Menschen warten lange, bevor sie einen ersten Termin vereinbaren.
Nicht unbedingt, weil der Leidensdruck fehlt. Oft ist er da. Manchmal schon seit Monaten. Manchmal seit Jahren. Aber zwischen dem Gedanken „Ich sollte mit jemandem sprechen“ und dem tatsächlichen ersten Termin liegt häufig eine eigene Hürde.
Was passiert dort eigentlich? Muss ich sofort alles erzählen? Werde ich bewertet? Muss ich eine klare Diagnose haben? Was, wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll

Patrick Georg
vor 3 Stunden9 Min. Lesezeit


Therapie, Coaching, Selbsthilfe: Der Unterschied, der zählt
Therapie. Coaching. Selbsthilfe. Drei Begriffe, die heute oft in einem Atemzug genannt werden. Auf Plattformen, in Podcasts, in den Ankündigungen von Online-Kursen, die in 12 Wochen Ergebnisse versprechen, für die Menschen manchmal Jahre brauchen.
Das ist kein Angriff auf eine Branche. Es ist eine Beobachtung: Wenn Begriffe unscharf werden, werden auch Erwartungen unscharf. Und Menschen, die Hilfe suchen, verdienen Klarheit darüber, was ihnen angeboten wird – und was nicht.

Patrick Georg
24. Mai7 Min. Lesezeit


Gaslighting: Wenn die eigene Wahrnehmung ins Wanken gerät
Stellen Sie sich vor: Sie erinnern sich klar an ein Gespräch. Der andere sagt, es hat nie stattgefunden. Sie sind sicher, etwas gesagt zu haben. Der andere besteht darauf, Sie hätten das nie so gemeint. Immer häufiger ertappen Sie sich dabei, dem anderen mehr zu glauben als sich selbst.
Wenn das kein Einzelfall ist, sondern ein Muster – dann könnte das einen Namen haben.

Patrick Georg
20. Mai10 Min. Lesezeit


KI statt Psychotherapie? Warum das gefährlicher ist, als es klingt
In den vergangenen Monaten berichten Menschen in Erstgesprächen häufiger, dass sie „es zuerst mit ChatGPT versucht haben." Manche über Wochen. Manche länger. Und fast alle beschreiben dasselbe: Das System hat zugehört. Es hat nicht geurteilt. Es hat schnell, präzise und mitfühlend gewirkt.
Das ist nachvollziehbar – und aus psychologischer Sicht zugleich ein Punkt, der Aufmerksamkeit verdient.

Patrick Georg
15. Mai13 Min. Lesezeit


Dieselbe Beziehung, anderer Mensch: Warum sich Beziehungsmuster wiederholen
Sie beschreiben eine neue Beziehung. Aber irgendetwas klingt vertraut. Der Konflikt, der immer dann entsteht, wenn es um Nähe geht. Die Erschöpfung nach Gesprächen, die eigentlich nichts klären. Das Gefühl, wieder in einer Rolle zu stecken, die man vermeintlich längst hinter sich gelassen hatte.

Patrick Georg
13. Mai7 Min. Lesezeit


Belastende Beziehungen erkennen: Warum der Schmerz bekannt ist – und das Loslassen trotzdem schwerfällt
Es gibt Beziehungen, die wehtun. Und trotzdem ist da nicht nur Schmerz.
Es gibt vielleicht angespannte Gespräche, Rückzug, Schweigen oder Momente, nach denen Sie erschöpft zurückbleiben. Gleichzeitig gibt es immer wieder Nähe. Eine Nachricht, die Hoffnung macht. Eine Berührung. Eine Entschuldigung. Einen Abend, an dem plötzlich wieder Wärme da ist. Einen Blick, bei dem Sie denken: Da ist er doch noch, der Mensch, den ich liebe.

Patrick Georg
10. Mai12 Min. Lesezeit


Spiritual Bypassing: Wenn spirituelle Praxis zur Flucht vor sich selbst wird
Spiritualität schützt nicht automatisch vor Selbstvermeidung. Manchmal ist sie vielmehr ihr Werkzeug.
Das ist keine Fundamentalkritik an Spiritualität. Es ist eine Beobachtung, die der amerikanische Psychotherapeut und Meditationslehrer John Welwood bereits 1984 in einem Aufsatz im Journal of Transpersonal Psychology formulierte¹ – und die seitdem kaum an Relevanz verloren hat. Im Gegenteil.

Patrick Georg
1. Mai10 Min. Lesezeit


Burnout erkennen: 5 Warnsignale, die die meisten übersehen
Burnout erkennen: 5 Warnsignale, die die meisten übersehen.
Wann haben Sie zuletzt das Gefühl gehabt, wirklich erholt zu sein – nicht nur ausgeschlafen?
Viele Menschen, die in meiner Praxis in Rosenheim den ersten Schritt machen, beschreiben dasselbe: Sie haben funktioniert. Lange. Gut sogar. Sehr gut. Der Kalender war voll, die Leistung stimmte, nach außen war wenig zu sehen. Bis irgendetwas nachgab.
Burnout entsteht nicht plötzlich. Er kündigt sich an.

Patrick Georg
29. Apr.6 Min. Lesezeit


Bindungstypen: Der unsichtbare Kompass unserer Beziehungen
Bindungstypen: Der unsichtbare Kompass unserer Beziehungen.
Sie streiten über die Spülmaschine. Und trotzdem geht es um alles.
Vielleicht kennen Sie das: Eine Kleinigkeit löst etwas aus, das sich viel größer anfühlt, als die Situation erklären würde. Eine Geste der Distanz, und plötzlich setzt sich etwas in Gang, das mit der Geste kaum zu tun hat. Oder das Gegenteil: Nähe, die sich gut anfühlt – und gleichzeitig etwas auslöst, das nach Rückzug sucht.

Patrick Georg
26. Apr.11 Min. Lesezeit


Emotionale Abhängigkeit erkennen: Wenn Nähe Halt gibt und Distanz verunsichert
Eine ungelesene Nachricht. Kein Punkt nach dem letzten Satz. Und Ihr Abend ist gelaufen.
Nicht, weil etwas passiert wäre. Sondern weil nichts passiert ist.
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie (HeilprG) in Rosenheim beschreiben Menschen genau das. Den Moment, in dem eine Kleinigkeit ausreicht, um den Boden wegzuziehen. Ein kühler Tonfall. Eine fehlende Reaktion. Ein Abend, an dem der andere in Gedanken woanders ist.

Patrick Georg
22. Apr.9 Min. Lesezeit


Akute Krise: Orientierung und Anlaufstellen in Rosenheim
Wenn das Leben aus den Fugen gerät, fühlen sich Gedanken oft wie ein Sturm an und der Boden unter den Füßen scheint zu wanken. In meiner Praxis für Psychotherapie Rosenheim (HeilprG) erlebe ich häufig, wie belastend dieser Zustand ist.
Um Ihnen in Momenten höchster Belastung Orientierung zu geben, habe ich die wichtigsten Anlaufstellen in Rosenheim und der Region für Sie zusammengestellt. Diese Ressourcen sind genau dafür da, Ihnen in einer seelischen Notlage Sicherheit und

Patrick Georg
19. Apr.5 Min. Lesezeit


Wenn der Körper noch auf früher reagiert: Trauma verstehen in Rosenheim
Ein Geruch. Ein Geräusch. Ein Satz, den jemand beiläufig sagt – und etwas in Ihnen reagiert, bevor Sie überhaupt verstehen, was gerade passiert.
Solche Reaktionen können ganz unterschiedlich aussehen: Das Herz rast, der Atem wird flach, die Schultern ziehen nach oben, der Brustkorb fühlt sich fest an oder die Muskeln spannen sich an. Bei anderen Menschen wird alles dumpf, weit weg, wie hinter Glas.

Patrick Georg
19. Apr.10 Min. Lesezeit


Das Innere Kind verstehen: Warum alte Gefühle heute noch die Regie übernehmen
Eine kleine Bemerkung. Kein böser Ton, kein Drama. Und trotzdem bricht etwas ein.
Vielleicht eine flüchtige Kritik im Job. Ein kühler Blick des Partners. Das Gefühl, übergangen worden zu sein. Und plötzlich sind Sie nicht mehr ganz hier – Sie sind fünf, oder sieben, oder zwölf, und fühlen sich unendlich klein.

Patrick Georg
12. Apr.6 Min. Lesezeit


Narzissmus: Beziehungsdynamiken erkennen – warum vorschnelle Diagnosen selten weiterführen
„Das war Narzissmus.“
„Das wirkt verdeckt narzisstisch.“
„Das war Love Bombing.“
„Das ist Gaslighting.“
„Ich bin in einer toxischen Beziehung.“
Solche Begriffe sind heute beinahe überall: in sozialen Medien, Podcasts, Ratgebern, Kommentaren und Freundeskreisen. Sie können helfen, Erfahrungen in Worte zu fassen, die vorher schwer zu benennen waren. Das ist nicht falsch. Viele Menschen finden über solche Begriffe erstmals einen Ausdruck für Schmerz...

Patrick Georg
8. Apr.11 Min. Lesezeit


Daueralarm im Nervensystem: Warum Burnout-Prävention den Körper einbeziehen darf
Die Entscheidung, beruflich und privat alles zu geben, ist oft von Leidenschaft geprägt. Doch was passiert, wenn der Antrieb schleichend in eine Form des bloßen „Funktionierens“ übergeht? Viele Klienten, die meine Praxis für Psychotherapie (HeilprG) in Rosenheim aufsuchen, beschreiben einen Zustand, in dem der Kopf zwar noch rattert, der Körper aber bereits Signale der Erschöpfung senden kann.

Patrick Georg
5. Apr.4 Min. Lesezeit


Intermittierende Verstärkung: Warum das Unvorhersehbare so stark bindet
Manche Beziehungen sind nicht deshalb so schwer zu verlassen, weil sie gut sind.
Sondern weil sie manchmal gut sind.
Das ist der Teil, der von außen oft unterschätzt wird. Wer nur die verletzenden Phasen sieht, fragt schnell: Warum geht jemand nicht? Warum hält man daran fest? Warum wartet man weiter, obwohl die Beziehung mehr Kraft kostet, als sie zurückgibt?
Von innen sieht es anders aus. Da gibt es nicht nur Kälte, Rückzug, Unsicherheit oder Enttäuschung.

Patrick Georg
4. Apr.12 Min. Lesezeit


Wenn Verstehen nicht reicht: Warum Veränderung auch den Körper braucht
„Ich weiß genau, warum ich so reagiere. Aber ich kann es trotzdem nicht abstellen.“
Dieser Satz fällt in meiner Praxis häufig. Nicht beiläufig, sondern mit einer Mischung aus Frust, Scham und Müdigkeit. Viele Menschen haben ihre Themen längst verstanden. Sie kennen ihre Biografie, haben Bücher gelesen, Podcasts gehört, vielleicht schon Therapie oder Coaching gemacht. Sie wissen, woher bestimmte Reaktionen kommen könnten, und können ihre Muster fast präzise erklären.

Patrick Georg
1. Apr.11 Min. Lesezeit


Psychotherapie Rosenheim: Wenn „Ich schaff das noch" nicht mehr stimmt
Viele Menschen kommen nicht in die Praxis, weil plötzlich alles zusammengebrochen ist.
Sie kommen, weil sie schon zu lange funktionieren.
Von außen sieht oft noch vieles geordnet aus. Der Alltag läuft. Termine werden eingehalten. Nachrichten beantwortet. Arbeit erledigt. Man kümmert sich, macht weiter, organisiert, erklärt und sagt sich vielleicht immer wieder: Es geht schon noch.

Patrick Georg
30. März8 Min. Lesezeit


Das Paradoxon der Veränderung: Warum echte Entwicklung erst durch Annahme beginnt
Kennen Sie das Gefühl, gegen eine unsichtbare Wand anzukämpfen? Viele Menschen, die meine Privatpraxis für Psychotherapie (HeilprG) in Rosenheim aufsuchen, kommen mit einem tiefen Wunsch zu mir: Sie möchten etwas an sich „wegmachen“. Sei es die quälende Angst, die ständige Unruhe oder ein schmerzhaftes Beziehungsmuster. Der Impuls ist zutiefst menschlich – wir vermeiden instinktiv, was uns Schmerz bereitet.

Patrick Georg
29. März4 Min. Lesezeit


Die Kunst des Neinsagens: Warum Grenzen setzen ein Akt der Selbstfürsorge ist
Nein sagen zu können bedeutet nicht, kalt und abweisend zu sein. Es bedeutet, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, sie ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben. In diesem Sinn ist ein Nein eine grundlegende Form von Selbstfürsorge.

Patrick Georg
29. März7 Min. Lesezeit
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