top of page
%20(1).png)


Hochfunktionale Erschöpfung: Wenn Sie funktionieren, obwohl die Kraft fehlt
Sie erledigen Ihre Arbeit. Sie beantworten Nachrichten, halten Termine ein, organisieren den Alltag und wirken auf andere vielleicht sogar besonders zuverlässig. Gleichzeitig bleibt Ihnen nach Feierabend immer häufiger kaum noch Kraft für den restlichen Abend.
Vielleicht sitzen Sie abends auf dem Sofa und möchten eigentlich etwas unternehmen, schaffen es aber kaum, sich aufzuraffen.

Patrick Georg
vor 2 Stunden11 Min. Lesezeit


Impostor-Syndrom: Wenn sich Erfolg wie Hochstapelei anfühlt
Sie bekommen nach einem Projekt eine sehr gute Rückmeldung. Der Vorgesetzte bedankt sich ausdrücklich für Ihre Arbeit, ein Kollege sagt, dass ohne Ihren Beitrag vieles nicht so gut gelaufen wäre.
Das wäre ein ziemlich klarer Erfolg.
Trotzdem denken Sie auf dem Heimweg nicht: „Das habe ich gut gemacht.“

Patrick Georg
13. Sept.10 Min. Lesezeit


Seelenpartner – wenn ein spirituelles Konzept zur Falle wird
„Er ist mein Seelenpartner. Deshalb lasse ich nicht los."
Diesen Satz – oder eine seiner vielen Varianten – höre ich häufig in meiner Praxis in Rosenheim. Er kommt meist von Menschen, die seit Monaten oder Jahren in einer Beziehung leben, die sie erschöpft. Die ihren Selbstwert untergräbt. Deren gute Momente immer seltener werden und deren schlechte Phasen immer länger.

Patrick Georg
6. Sept.10 Min. Lesezeit


Dating Burnout: Wenn die Partnersuche zunehmend Kraft kostet
Sie öffnen die Dating App und sehen drei neue Matches.
Vielleicht hätten Sie sich vor einiger Zeit noch darüber gefreut. Jetzt befürchten Sie eher, dass wieder dasselbe Gespräch beginnt wie schon so viele Male zuvor: Was machst Du beruflich, was suchst Du hier, wie war Dein Wochenende?
Mit einem Kontakt schreiben Sie zwei Tage. Dann kommt keine Antwort mehr. Mit einem anderen entsteht ein längeres Gespräch, aber ein Treffen wird zweimal verschoben.

Patrick Georg
2. Sept.10 Min. Lesezeit


Mental Load in der Beziehung: Wer denkt eigentlich an alles?
Samstagmorgen. Eine Person räumt die Küche auf, während die andere am Tisch sitzt. Auf die Frage, was heute noch erledigt werden muss, kommt die Antwort: „Sag mir einfach, was ich machen soll.“
Der Satz klingt zunächst kooperativ. Schließlich bietet jemand an, etwas zu übernehmen.

Patrick Georg
30. Aug.10 Min. Lesezeit


Einsamkeit: Wenn Alleinsein mehr ist als fehlende Gesellschaft
Der Abend war gut. Die Runde groß, die Gespräche lebendig. Und trotzdem stellt sich auf dem Heimweg, vielleicht schon auf dem Weg zum Auto, dieses Gefühl ein: als wäre man nicht wirklich dabei gewesen. Als hätte man von außen zugeschaut.

Patrick Georg
23. Aug.11 Min. Lesezeit


On-off-Beziehung: Wenn Trennung und Neubeginn sich wiederholen
Die Beziehung ist seit drei Wochen beendet. Die ersten Tage waren von langen Gesprächen, Vorwürfen und dem Versuch geprägt, den Kontakt abzubrechen. Dann kommt eine Nachricht: „Ich habe viel nachgedacht. Können wir uns noch einmal sehen?“
Beim Treffen wirkt vieles vertraut. Die Anspannung lässt nach, beide entschuldigen sich und sprechen über die guten Seiten der Beziehung. Am Ende steht die Frage im Raum, ob sie es noch einmal versuchen sollten.

Patrick Georg
19. Aug.9 Min. Lesezeit


Trennung und Identitätskrise: Wer bin ich ohne diese Beziehung?
Irgendwann sitzt man da und bemerkt: Es geht nicht nur darum, dass er oder sie fehlt. Es geht darum, dass man sich selbst nicht mehr erkennt.
Wer bin ich, wenn diese Beziehung nicht mehr mein Alltag ist? Was mache ich mit dem Abend, der früher selbstverständlich gefüllt war? Was bleibt von mir, wenn das gemeinsame Leben wegfällt?

Patrick Georg
16. Aug.10 Min. Lesezeit


Fawn-Response: Wenn Anpassung zur Schutzstrategie wurde
Jemand sagt etwas, das Sie verletzt.
Vielleicht lautet der Satz: „Das hätte ich von dir wirklich nicht erwartet." Der Ton ist kühl, der Blick enttäuscht. Noch bevor Sie einordnen können, was dieser Satz bei Ihnen auslöst, lächeln Sie, entschuldigen sich und versprechen, es wieder gutzumachen.
Das Gespräch endet. Die andere Person wirkt beruhigt. Erst später merken Sie, dass Sie eigentlich wütend sind.

Patrick Georg
9. Aug.11 Min. Lesezeit


Abnehmspritze und Psyche: Was sich bei Appetit und Essverhalten verändern kann
Es ist kurz nach neun am Abend. Der Arbeitstag war anstrengend, ein Gespräch ist schlecht gelaufen, und zu Hause wartet noch eine Nachricht, bei der Sie nicht wissen, wie Sie antworten sollen.
Früher wären Sie jetzt vielleicht zum Küchenschrank gegangen. Etwas Süßes, Chips oder eine zweite Portion vom Abendessen. Nicht unbedingt aus körperlichem Hunger, sondern eher, weil Essen für einige Minuten beruhigt, ablenkt oder den Übergang in den Feierabend begleitet hat.

Patrick Georg
5. Aug.13 Min. Lesezeit


Wenn Worte Brücken bauen: Wege zu wertschätzender Kommunikation
Ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich nahestehen.
„Du bist in letzter Zeit kaum noch da.“
„Das stimmt doch überhaupt nicht.“
„Genau das meine ich. Du hörst mir gar nicht zu.“
„Und Du übertreibst wieder.“
Wenige Sätze reichen, und beide sind an einem vertrauten Punkt angekommen. Einer fühlt sich übergangen. Der andere fühlt sich angegriffen. Beide versuchen, etwas für sie Wichtiges deutlich zu machen.

Patrick Georg
2. Aug.11 Min. Lesezeit


Der Barnum-Effekt: Warum allgemeine Aussagen so persönlich wirken können
Sie beantworten zwölf Fragen zu Ihrer Persönlichkeit.
Am Ende erscheint eine Auswertung:
Sie wirken auf andere oft sicherer, als Sie sich innerlich fühlen. Nähe ist Ihnen wichtig, gleichzeitig brauchen Sie Zeit für sich. Sie denken Entscheidungen gründlich durch und zweifeln manchmal länger, als andere vermuten. Sie möchten Ihren eigenen Weg gehen und wünschen sich in wichtigen Momenten dennoch Rückhalt.
Der Text trifft erstaunlich gut.

Patrick Georg
30. Juli11 Min. Lesezeit


Fühlen als Mutprobe: Warum Emotionen den Körper herausfordern können
Eine Bemerkung trifft einen wunden Punkt. Eigentlich war es nur ein Satz. Trotzdem wird der Atem flacher, die Schultern spannen sich an und im Kopf beginnt sofort die Suche nach einer vernünftigen Erklärung.
„So war das bestimmt nicht gemeint.“
„Ich sollte mich nicht so anstellen.“
„Das ist doch gar nicht schlimm.“
Nach außen wirkt die Person ruhig. Vielleicht lächelt sie, erklärt sich oder wechselt schnell das Thema. Körperlich ist längst etwas wahrnehmbar: der Kiefer span

Patrick Georg
26. Juli10 Min. Lesezeit


Positives Denken: Wenn das Lächeln zur Flucht vor sich selbst wird
Positives Denken gilt heute oft als Zeichen von Stärke, Reife und persönlicher Entwicklung.
Manche Menschen sind sehr geübt darin, sich selbst zu beruhigen, zu motivieren und wieder „auf Kurs“ zu bringen. Nach außen wirkt das vernünftig. Innerlich geht dabei aber manchmal der Kontakt zu dem verloren, was tatsächlich da ist.
Das ist kein Vorwurf. Und es ist alles andere als selten.

Patrick Georg
19. Juli12 Min. Lesezeit


Wenn keine Wiedergutmachung kommt: Mit Ungerechtigkeit umgehen, ohne sie zu verharmlosen
Vielleicht warten Sie schon lange auf einen Satz, der nicht kommt:
„Es war falsch, wie ich Sie behandelt habe.“
Vielleicht hoffen Sie darauf, dass eine ungerechte Entscheidung zurückgenommen wird. Dass Angehörige endlich anerkennen, was damals geschehen ist. Dass ein früherer Partner Verantwortung übernimmt. Oder dass eine Institution nicht länger abwehrt, sondern wirklich hinsieht.

Patrick Georg
15. Juli11 Min. Lesezeit


Warum der Widerstand gegen Selbstfürsorge kein Zufall ist
Es ist Sonntagabend. Eigentlich wäre ein Moment frei. Die wichtigsten Dinge sind erledigt, niemand braucht sofort eine Antwort, der Körper könnte zur Ruhe kommen.
Und genau jetzt wird es unruhig.
Das Gedankenkarussell beginnt. Eine Nachricht ist noch offen. Die Wäsche liegt noch da. Morgen wird anstrengend. Vielleicht wäre jetzt der beste Moment, noch schnell etwas vorzubereiten. Der Körper sitzt auf dem Sofa, aber innerlich wird schon weiter geplant, sortiert und abgehakt.

Patrick Georg
12. Juli9 Min. Lesezeit


Selbstfürsorge ist nicht das, wofür die meisten sie halten
Viele Menschen wissen sehr genau, was ihnen guttun würde. Sie wissen, dass sie mehr schlafen müssten, regelmäßiger essen sollten, nicht jede Nachricht sofort beantworten müssen und dass ein Nein manchmal ehrlicher wäre als ein weiteres Ja.
Und trotzdem sitzen sie abends erschöpft da und machen weiter. Noch eine Mail, noch ein Gespräch, noch schnell etwas erledigen. Noch einmal funktionieren, obwohl der Körper längst zeigt, dass etwas zu viel geworden ist.

Patrick Georg
5. Juli12 Min. Lesezeit


Selbstfürsorge in der Beziehung: Bedürfnisse, Wünsche und Bedürftigkeit unterscheiden
Manchmal sagt niemand etwas. Es gibt keinen offenen Streit, keine große Szene und keinen einzelnen Satz, an dem sich später alles festmachen ließe. Trotzdem verändert sich etwas zwischen zwei Menschen. Weil niemand etwas sagt.
Einer wartet. Der andere bemerkt es nicht oder versteht erst spät, was gerade geschieht. Der Ton wird knapper, ein Blick bleibt länger hängen, jemand zieht sich innerlich zurück. Dabei kann ein Gedanke auftauchen wie: „Wenn ich es erst sagen muss, zähl

Patrick Georg
28. Juni14 Min. Lesezeit


Warum Paartherapie kein Scheitern ist
Es ist nicht der große Streit, der Paare zermürbt. Es ist der dreißigste Streit über dasselbe Thema – und das Gefühl, dass sich dabei nichts verändert.
Viele Menschen, die in meine Praxis kommen, beschreiben genau das: eine schleichende Entfernung, keine einzelne Katastrophe. Themen, die immer wieder auftauchen. Gespräche, die sich anfühlen wie ein Film, den man schon zu oft gesehen hat.

Patrick Georg
21. Juni8 Min. Lesezeit


Warum Menschen aus München nach Rosenheim fahren: Psychotherapie ohne lange Wartezeit und ohne Kassendiagnose
Vier Monate Wartezeit. Sechs Monate. Oftmals länger. Das ist die traurige Realität vieler Menschen, die in München über die Krankenkasse einen Therapieplatz suchen.
In dieser Zwischenzeit verändert sich etwas. Nicht immer dramatisch, aber merklich: Man gewöhnt sich daran, mit dem Thema zu leben. Man findet Wege, es zu umgehen. Man überredet sich, dass es vielleicht doch nicht so dringend ist.
Das ist eine Anpassung – und sie hat ihren Preis.

Patrick Georg
14. Juni8 Min. Lesezeit
bottom of page