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Selbstfürsorge in der Beziehung: Bedürfnisse, Wünsche und Bedürftigkeit unterscheiden
Manchmal sagt niemand etwas. Es gibt keinen offenen Streit, keine große Szene und keinen einzelnen Satz, an dem sich später alles festmachen ließe. Trotzdem verändert sich etwas zwischen zwei Menschen. Weil niemand etwas sagt.
Einer wartet. Der andere bemerkt es nicht oder versteht erst spät, was gerade geschieht. Der Ton wird knapper, ein Blick bleibt länger hängen, jemand zieht sich innerlich zurück. Dabei kann ein Gedanke auftauchen wie: „Wenn ich es erst sagen muss, zähl

Patrick Georg
28. Juni14 Min. Lesezeit


Gaslighting: Wenn die eigene Wahrnehmung ins Wanken gerät
Stellen Sie sich vor: Sie erinnern sich klar an ein Gespräch. Der andere sagt, es hat nie stattgefunden. Sie sind sicher, etwas gesagt zu haben. Der andere besteht darauf, Sie hätten das nie so gemeint. Immer häufiger ertappen Sie sich dabei, dem anderen mehr zu glauben als sich selbst.
Wenn das kein Einzelfall ist, sondern ein Muster – dann könnte das einen Namen haben.

Patrick Georg
20. Mai10 Min. Lesezeit


Intermittierende Verstärkung: Warum das Unvorhersehbare so stark bindet
Manche Beziehungen sind nicht deshalb so schwer zu verlassen, weil sie gut sind.
Sondern weil sie manchmal gut sind.
Das ist der Teil, der von außen oft unterschätzt wird. Wer nur die verletzenden Phasen sieht, fragt schnell: Warum geht jemand nicht? Warum hält man daran fest? Warum wartet man weiter, obwohl die Beziehung mehr Kraft kostet, als sie zurückgibt?
Von innen sieht es anders aus. Da gibt es nicht nur Kälte, Rückzug, Unsicherheit oder Enttäuschung.

Patrick Georg
4. Apr.12 Min. Lesezeit
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